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Knirscherschiene - Zähneknirschen in der Nacht

Zähneknirschen als Gefahr für die Gesundheit

Gut ein Drittel der Bevölkerung knirscht oder presst mit den Zähnen. Dies geschieht meist völlig unbewusst vor allem nachts, wenn psycho-emotionaler Stress im Schlaf verarbeitet wird. Da hierbei enorme Kaukräfte walten, können enorme Schäden an den Zähnen entstehen. Unbehandeltes Knirschen über Jahre hinweg, kann zu einem sog. Abrasionsgebiss führen. Die Zähne werden immer kürzer, es kann in Folge des entstandenen „ falschen Bisses“ über neuromuskuläre Mechanismen zu diversen Schmerz- und Beschwerdesymptomen kommen.

Häufig wachen Betroffene auf, mit Schmerzen bei der Mundöffnung oder verspannter Kaumuskulatur, oft auch mit verspannten Nacken- und Schultermuskeln oder Knack- und Reibegeräusche in den Kiefergelenken.

Die Knirscherschiene als Schutzschiene

Erste Abhilfe gegen das Zähneknirschen und zur Entspannung der Kaumuskulatur und damit gegen den weiteren Zahnabrieb, können Knirscherschienen schaffen. Eine Knirscherschiene ist ein Aufbissbehelf, den ein Dentallabor, anhand eines Modells von Ober- und Unterkiefer, aus Kunststoff herstellt. Die Knirscherschiene wird besonders nachts getragen. Menschen, die sich auch tagsüber beim Pressen und Knirschen „erwischen“, also unter großer Anspannung leiden, sollten sie auch tagsüber tragen.

Bei der Knirscherschiene handelt es ich um eine reine Schutzschiene, die die Zähne vor weiterem Abrieb bzw. Zahnsubstanzverlust schützt. Damit wirkt sie nur symptomatisch, kann also den Abrieb nur verhindern aber das weitere Pressen und Knirschen nicht stoppen. 

Das bedeutet, dass diese Schienen ständig durchgebissen werden und alle paar Wochen durch neue ersetzt werden müssen.

Der „falsche Biss“ als Ursache

Ursache für die Zahnabrasion ist jedoch häufig ein falscher Biss, also eine Fehlfunktion im Zusammenspiel der Zähne, welche ursächlich behandelt werden sollte. Denn dieser Fehlbiss oder auch „falsche Biss“ bleibt bestehen und bewirkt die weitere unnatürliche Abnutzung der Zähne mit den bekannten negativen Folgen.

Diagnostisch-ursächliche Therapie für den „richtigen Biss“

Für die ursächliche Behandlung des Zähneknirschens und -pressens empfiehlt sich daher der Einsatz einer diagnostischen Aufbissschiene. Im Gegensatz zur Knirscherschiene hat sie ein Therapieziel, nämlich die Entspannung der Muskulatur, die Aufhebung der Fehlfunktionen und die Stabilisierung der physiologischen Bisslage, d.h. den „richtigen Biss“, in Bezug zu den Kiefergelenken.