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High-Tech-Zahnmedizin im Sinne des Patienten 

Wird die Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) dem Patientenanspruch noch gerecht?

Die rasanten Entwicklungen in Forschung und Wissenschaft haben auch in der Zahnheilkunde enorme Innovationen hervorgebracht, besonders auf den Gebieten Werkstoffe und metallfreie Materialien, computergestützte 3D- Implantatplanung, digitale Zahnmedizin /CAD-CAM-Technik, Hochleistungs-Röntgendiagnostik/DVT, diagnostische Therapiekonzepte etc.

Diese Innovationen tragen eindeutig bei zu besseren Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten für die Patienten und die Patienten erheben zu Recht auch Anspruch auf optimale Versorgung nach allen Regeln der zahnärztlichen Kunst, das heißt nach dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens - lege artis! 

Denn jeder wünscht sich zu Recht eine passgenaue Krone, möglich gemacht durch CAD/CAM-Technik oder verträgliche Implantate mit perfekt angepasstem Zahnersatz mittels sicherer und minimalinvasiver Verfahren.

GKV - Kostenerstattung im Sinne reiner „Reparaturzahnmedizin“

Leider und sehr zum Nachteil der Patienten, wird die Erstattungspraxis der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) diesen berechtigten Ansprüchen nicht gerecht, obwohl enorme Beiträge der Versicherten in das System fließen und damit Milliardengewinne generiert werden.

Die gängige Erstattungspraxis von zahnärztlichen und zahntechnischen Leistungen orientiert sich leider immer noch an dem Grundsatz einer „ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen“ Behandlung. Nur was ist denn tatsächlich ausreichend und zweckmäßig oder tatsächlich wirtschaftlich in jedem einzelnen, individuellen Fall  und wer bestimmt dies? 

Hier wird rein nach wirtschaftlichem Interesse der Gesetzlichen Krankenkassen entschieden, ohne Rücksicht auf die therapeutische Freiheit des behandelnden Zahnarztes.  Denn nur der Zahnarzt ist in der Lage zu entscheiden, welche Leistungen fachlich notwendig sind und zudem ist er ethisch verpflichtet, seinen Patienten die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen.

Darüber hinaus erhalten im Praxisalltag bewährte und fundierte Konzepte mit ursächlichem Ansatz zur gezielten Prävention, kaum Unterstützung seitens der Kassen, obwohl gerade präventive Maßnahmen ein enormes Einsparpotenzial besitzen.

Gerade langwierige Arztodysseen mit rein symptombezogenen Therapien, meist ohne befriedigende Ergebnisse, erweisen sich  als massive Kostentreiber für die Kassen. Die Zahnmedizin verkommt somit immer mehr zu einer „Reparaturzahnmedizin“, zum Nachteil der Patienten.

Die Erstattungspraxis der GKVs geht damit völlig an den medizinischen Entwicklungen und den berechtigten Ansprüchen der Versicherten vorbei.

Nicht umsonst fordert Prof. Dr. Dr. h.c. Georg Meyer an der Universität Greifswald die Kostenträger dazu auf, ihre Erstattungspraxis zu ändern:

„Die Kostenerstattung muss sich nach den objektiven wissenschaftlichen Erkenntnissen richten, vor allem mit diesen Schritt halten und sich nicht nur an einmal festgelegten GOZ- oder BEMA-Positionen orientieren!“

Wenn Sie sich über Zahn-Zusatzversicherungen informieren wollen, gibt Ihnen die WAIZMANN-TABELLE eine vergleichende Übersicht mit Auswertung zu allen Gesetzlichen Krankenversicherungen unter: www.waizmanntabelle.de